Genre: Drama

 

Logline: Janna ist in ihrer Kindheit sexuell missbraucht worden. Zusammen mit ihrer Mutter Dorothe (37) hat sie das weit hinter sich gelassen – Umzug, Neustart und viel Action. Heute, fünf Jahre später, ist Janna 15 Jahre alt. Als sie auf Niklas trifft, kommt das Verborgene wieder hoch und Janna ist komplett allein damit. Hilflos nähert sie sich ihrem Missbrauch an, indem sie die Seiten wechselt. Sie zeigt Niklas was ihr passiert ist und wird zur Täterin. 

 

in den Hauptrollen: Sinje Irslinger, Jasper Smets, Kathrin Waligura

 

Regienotiz: "Guck woanders hin" ist ein Kurzfilm über die Folgen von sexuellem Missbrauch. Der Film fokussiert dabei nicht, was sexueller Missbrauch ist, sondern thematisiert vordergründig die Folgen der Verdrängung der Opfer und des dazugehörigen Umfeldes - letzten Endes uns. Aber vor Allem erzählt mein Kurzfilm, dass man sexuellen Missbrauch nicht weg streicheln kann. 

 

Pressenotiz: Gabrielle Schultz schrieb am 03.05.12 in ihrem Artikel: „Rebellen ohne Manifest“ der Zeitschrift „die Welt“ über den Film: „Der Gewinner-Beitrag der Kurzfilmtage Oberhausen 2012 greift ein komplexes Thema in "Guck woanders hin" auf: Die 15-jährige Janna, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurde, reinszeniert ihren Missbrauch. Was sie nicht auszusprechen vermag, versucht sie zu begreifen, indem sie in die Täterrolle schlüpft. Besonders in der Szene, in der Janna regungslos mit ausgebreiteten Armen auf dem Rasen liegt - eine stumme Aufforderung an den 14-jährigen Niklas, sie erneut zu missbrauchen -, entstehen schlagartig bildhafte Assoziationen mit Sequenzen aus Filmen von Michael Haneke.“ 

 

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